Immobilienmakler Siegburg Bermpohl

Immobilien-Finanzierung

Immobilienerwerb richtig finanzieren

Immobilienerwerb richtig finanzieren: Stellen Sie sich ein paar kritische Fragen, bevor Sie Ihr Immobilien-Darlehen unterschreiben! Auf dieser Seite erfahren Sie von einem skeptischen Blick auf die Welt der Immobilien-Finanzierung und erhalten wichtige Informationen zur Auswahl des richtigen Immobilien-Kredits oder Finanzierungs-Partners. Ihr erster Weg verläuft vermutlich zur Hausbank.

Mein Tipp:

Laufen Sie dort hin! Und besorgen Sie sich einen ersten Eindruck. Aber nur zuhören und keine Fragen stellen: Beobachten Sie, ob Ihr Bankberater Sie auch wirklich berät! Der nämlich sollte Ihnen die richtigen Fragen stellen, wie:

Welche Erfahrungen haben Sie bislang mit Immobilienfinanzierungen gemacht?

Welche Vorkenntnisse haben Sie?

Welche Wünsche haben Sie an eine Finanzierung und wie sollte die Finanzierung Ihrer Meinung nach aussehen? (Wunschrate, Laufzeit etc.)

Wissen Sie, ob Sie öffentliche Mittel in Anspruch nehmen können? (KfW-Darlehen, Baukindergeld etc.)

Wissen Sie, ob Sie öffentliche Mittel in Anspruch nehmen können? (KfW-Darlehen, Baukindergeld etc.)

Was ist das Ziel mit dem Erwerb Ihrer Immobilie?
(Selbstnutzung „bis ins Grab“ / Wiederverkauf nach X Jahren / Anbau, Umbau, Ausbau etc.)

Was ist das Ziel mit dem Erwerb Ihrer Immobilie?
(Selbstnutzung „bis ins Grab“ / Wiederverkauf nach X Jahren / Anbau, Umbau, Ausbau etc.)

Erwarten Sie in den kommenden Jahren außergewöhnliche Einnahmen?
(berufliche Bonifikationen oder Sonderzahlungen, Erbschaften etc. die in die Tilgung des Darlehens investiert werden sollen)

Wissen Sie, wie Ihre berufliche und private Zukunft aussieht?
(Arbeitsplatzwechsel, Kinderwunsch – so, dass z.B. durch Erziehungszeiten etwas bezüglich der monatlichen Rate zu beachten ist)

Tut er das nicht, haben Sie Ihren ersten (un)professionellen Eindruck. Und dann nehmen Sie dankend ihr Angebot entgegen – was allerdings ziemlich unverbindlich sein wird. Bis Ihr Kundenberater dafür grünes Licht von den oberen Schreibtischen erhält, könnte Ihre Wunschimmobilie schon an einen anderen Interessenten verkauft sein! Eine Frage also sollten Sie unbedingt doch stellen: „Wie lange dauert es bis zur verbindlichen Finanzierungszusage, wenn ich alle erforderlichen Papiere vorgelegt habe?“

Es bedarf nicht des Blickes in eine Glaskugel um jetzt schon zu behaupten: zu teuer. Und richtig beraten wurde mit großer Wahrscheinlichkeit auch nicht. Aber Sie haben einen ersten – wenn auch unverbindlichen – Anker und wissen schonmal, um welchen Zinssatz sich die Welt gerade dreht. Es ist auch kein Geheimnis, dass Bankkaufleute ihre Zielzahlen erfüllen müssen, um ihren Arbeitsplatz zu behalten. Mit diesem Druck im Nacken lässt es sich nur selten auf den wirklichen Bedarf des Kunden eingehen.

Wichtig ist, dass Sie nun nicht gleich zur nächsten Bank laufen um ein weiteres Angebot einzuholen – das könnte Ihre Schufa gefährden! Denn Ihre Hausbank hat dort gerade sehr wahrscheinlich schon hinterlegt, dass Sie einen Kredit angefragt haben. Jede weitere Bank kann das jetzt einsehen. Und das vermasselt nicht nur Ihren Schufa-Score sondern obendrein auch Ihre Verhandlungsbasis mit weiteren Banken. Mal ehrlich: Haben Sie obendrein die Zeit und Lust, jede Bank in Ihrer Umgebung persönlich abzuklappern? Wieviel Urlaubstage möchten Sie opfern? … die brauchen Sie doch noch für Ihren Umzug!

Es gilt nun, günstigere Angebote zu finden. Dafür gibt es zum Beispiel bankenunabhängige Finanzierungsberater, die unter eigenem Logo eine Vielzahl von Banken gegeneinander ausspielen können. Und das ohne Ihre Schufa zu gefährden. Obendrein gibt es mit großer Wahrscheinlichkeit bessere Zinssätze als für den Normalverbraucher-Endkunden – der nunmal am Schreibtisch des Bankkundenberaters nach seiner einen Finanzierung fragt – und nicht wie ein Finanzierungsprofi kontinuierliche Massen abnimmt. Großabnehmer-Rabatte spielen den unabhängigen Finanzierungsberatern also eindeutig in die Karten.

Im Gespräch mit einem Finanzierungsexperten sollten Ihnen ebenfalls unaufgefordert die oben benannten Fragen gestellt werden. Der Experte muss sich ein detailliertes Bild von Ihnen und Ihrer aktuellen sowie zukünftigen Lebenssituation machen. Sollte die Beratung nicht länger als 20 Minuten dauern und das Gespräch zum Beispiel auf der Frage „Wohnen Sie derzeit zur Miete oder im Eigentum?“ – zur Miete – “ Wieviel Miete bezahlen Sie derzeit monatlich?“ basieren, wissen Sie, dass keine individuelle Beratung für Ihren Bedarf stattgefunden hat!

Aber: Ist ein unabhängiger Finanzierungsberater tatsächlich die geschickteste Wahl zum besten Kreditangebot?

Auf den ersten Blick scheint das Konzept eines Finanzierungsmaklers großartig zu sein: der nämlich hat offenbar bessere Verbindungen zu vielen unterschiedlichen Banken, kann dort bessere Konditionen erlangen als ein üblicher Verbraucher, stellt die besseren Fragen zu Ihrem persönlichen Bedarf, kann die unterschiedlichen Produkte der Banken besser auf Ihren Bedarf abstimmen und ermöglicht aufgrund seiner Stellung schnellere Darlehenszusagen – damit Ihre Wunschimmobilie nicht vor der Nase weggeschnappt wird.

Wie aber stellen Sie sicher, dass Sie tatsächlich das beste Angebot erhalten werden?

Finanzierungsberater sind gewerbliche Vermittler zwischen Bank und Darlehensnehmer – und werden bei Abschluss eines Darlehens von der Bank honoriert. Dafür gibt es keine festgeschriebene Honorarordnung. Sie müssen also vor Ihrer Unterschrift Gewissheit darüber erlangen, dass der Finanzierungsvorschlag tatsächlich auch der Beste für Ihren Immobilienkauf ist – und nicht ein Finanzierungsangebot, dass dem Finanzierungsberater mehr Provision aufs Konto spült als eine Finanzierung, die viel eher Ihrem Bedarf entsprechenden würde – die aber nicht lukrativ für den Vermittler ist. Der nämlich denkt vielleicht in erster Linie an sich und seinen eigenen Umsatz… und könnte durchaus die wirklich passenden Vorschläge bewusst zurückhalten, weil ihm der Verdienst daran missfällt.

Die weitere Alternative zur besten Immobilienfinanzierung:

Führen Sie ein echtes Beratungsgespräch mit einem Ausschließlichkeitsvermittler. Jemand, der nur mit einem Darlehensgeber zusammen arbeitet, der hat zwar nur diese eine Geldquelle im Portfolio – kann aber auf unterschiedliche Produkte zugreifen um daraus so zu kombinieren, dass für Ihren Bedarf daraus die beste Finanzierung erzielt wird. Allein ein günstigster Zinssatz ist nicht immer die beste Wahl! Ebenso sollten Flexibilität und Sicherheit wichtige Rollen bei der Auswahl des passenden Immobilien-Darlehens spielen. Zusätzlich zum Preis des fremden Geldes sind:

– Darlehensart
– Zinssatz
– Zinssicherung
– Zinsfestschreibung
– Tilgung
– Laufzeit
– Vorfälligkeitsentschädigung

ausschlaggebend für die Entscheidung, einen Darlehensvertrag zu unterschreiben. Es gibt beispielsweise Darlehensverträge, die schon nach wenigen Jahren Vertragslaufzeit innerhalb der Zinsfestschreibung aufschlagfreie Sondertilgungen in beliebiger Höhe zulassen – falls Sie in absehbarer Zeit Bonifikationen, Erbschaften, Verkaufserlöse oder Ausschüttungen erwarten. Bei üblichen Bank-Darlehen kosten 5% Sondertilgung pro Jahr bereits einen erheblichen Zinsaufschlag. Falls Sie also jetzt schon wissen, dass Sie in den nächsten 5-10 Jahren Geld erwarten, das Sie zur Tilgung Ihrer Immobilienfinanzierung einsetzen möchten, gibt es dafür Lösungen!

Eine rhetorische Frage vorweg: Ist eine Bank wirklich der beste Darlehensgeber?

Oder anders formuliert: Gibt es bei klassischen Banken wirklich den besten Zinssatz?
Es gibt äußerst bekannte Anbieter von Immobilien-Finanzierungen, die keine Bank sind – die das zu verleihende Geld eben nicht wie eine Bank erst bei der Zentralbank einkaufen müssen – sondern die die Darlehenssumme bereits aus eigenem namhaften Haus bereit stellen. Das verbessert maßgeblich den Zinssatz und auch weitere Spielregeln wie die Beleihungswertermittlung oder die Geschwindigkeit der verbindlichen Darlehenszusage – denn einer Bank guckt die BaFin als Regulierungsbehörde ordentlich auf die Finger: Das Geld, was Sie bei einer Bank ausgezahlt bekommen würden, gehört nämlich garnicht der Bank. Die beschafft das selbst – und das kostet. Zinsen.

Die Lösung bieten beispielsweise angesehene Versicherungsgesellschaften, die sich als Allfinankonzern darstellen. Deren Finanzierungsprodukte aber werden nicht selten vernachlässigt beworben, weil es kein Standardprodukt des Versicherungsgeschäftes ist. Ein Ausschließlichkeitsvermittler der sich an eine Versicherungsgesellschaft gebunden hat, bietet zwar nur Produkte aus einem Haus an, hat aber eindeutige Vorteile gegenüber den Banken:

– besserer Zinssatz
– berät auf Ihren Bedarf
– schnellere Entscheidungswege
– ist zwar Gewerbetreibender, muss aber nicht einen Mindestumsatz an Finanzierungen verkaufen um seinen Arbeitsplatz zu erhalten
– bietet flexible Arbeitszeiten und besucht Sie auf Wunsch auch nach Ihrem Arbeitstag bei Ihnen zu Hause
– kann zusätzlich bei Themen wie Gebäudeversicherung, Grundbesitzerhaftpflicht, Hausratversicherung oder Familienschutz im Todesfall aus einer Hand helfen.
– unterschlägt keine alternativen Angebote mangels Lukrative

Wünschen Sie den Kontakt zu einem Finanzierungsexperten?
Bitte sprechen Sie uns an.

Dieser Text richtet sich natürlich an den Ottonormalverbraucher. Wer grundsätzlich in der Finanzwelt oder Immobilienwelt unterwegs ist, hat sicher ganz andere Chancen – auch bei seiner Hausbank. Und wenn in diesem Text nur die männliche Schreibweise eines Berufes verwendet wurde, dann nur, damit sich alles einfacher lesen lässt. Alles gilt natürlich gleichwohl für die Damen der Branche.

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